Anti-D-Prophylaxe




Rhesus negativen Frauen wird generell um die 28. SSW eine so genannte Anti-D-Prophylaxe empfohlen. Dabei wird durch die Gabe von Anti-D-Antikörpern verhindert, daß eventuell von einem Rh positiven Kind auf die Rh negative Mutter übertretende rote Blutkörperchen zu einer Sensibilisierung und Antikörperbildung bei der Mutter führen. Die intramuskular gespritzten Antikörper machen solche rote Blutkörperchen unschädlich und verhindern dadurch eine Sensibilisierung. Diese Anti-D-Prophylaxe wird von den meisten Fachgesellschaften weltweit empfohlen.

Gebärmutterhalskrebs

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs erfolgt heute auf Einladung bei Mädchen und nun auch bei Jungen im Alter von 12 Jahren und wird bei Frauen bis zum Alter von 45 Jahren empfohlen.

Italien hat die Kosten für die Impfung gegen HPV bei allen Mädchen und Jungen im 12. Lebensjahr voll übernommen. Die Kostenübernahme ist ein wichtiges Signal zugunsten der Krebsvorsorge und zum Wohle der betroffenen Frauen. Die Frauen sollten bis zum 45. Lebensjahr die Möglichkeit der Impfung nutzen und diese durchführen lassen, auch wenn sie diese zum Selbskostenpreis bezahlen müssen.

Die Impfung besteht in der Gabe von 3 Spritzen in den Oberarmmuskel innerhalb eines halben Jahres (zum Zeitpunkt Null sowie zwei bzw. sechs Monate nach der ersten Spritze). Beim derzeitigen Erkenntnisstand ist davon auszugehen, daß der Impfschutz lebenslang anhalten wird.

Sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt  darüber!

Große Wissenslücken

 Anlässlich einer Umfrage bei 4.500 Frauen verschiedener Altersgruppen aus 10 europäischen Ländern war es erschreckend, wie wenig Frauen über Gebärmutterhalskrebs und die Notwendigkeit der Früherkennung wissen. Zwar haben fast alle schon mal etwas über Gebärmutterhalskrebs gehört, aber nur 20% wissen, daß es die zweithäufigste Krebsart bei Frauen unter 45 Jahren ist. 46% der Frauen glauben, daß Gebärmutterhalskrebs erblich bedingt ist, 31% halten das Rauchen  und 20% das Alter für wichtige Faktoren.

Von denen, die etwas über Gebärmutterhalskrebs wissen, haben nur 22% vom HPV-Virus als Ursache gehört und nur 7% bereits mit ihrem Frauenarzt darüber gesprochen.

Wer sollte wann geimpft werden?

 Weil die HPV-Infektion so häufig ist und die meisten Menschen schon bei den ersten sexuellen Kontakten mit diesen Viren infiziert werden, richtet sich die vorbeugende Impfung vorrangig an Mädchen und Jungen vor dem ersten Geschlechtsverkehr. Sie sind noch nicht mit den hauptsächlich sexuell übertragenen HPV-Viren infiziert. Die Jungen sollten ebenfalls geimpft werden, weil sie als Überträger den HPV-Virus verbreiten und selbst auch an den gutartigen Feigwarzen (Kondylome) erkranken können. Mittlerweile wird auch Frauen mit nachgewiesener HPV Infektion die Impfung empfohlen.

Die Impfung ist völlig ungefährlich und frei von Nebenwirkungen, lediglich eine leichte lokale Reaktion (Muskelschmerzen) sind möglich. Bei der natürlichen Infektion versteckt sich das HPV-Virus sofort im Körper und entzieht sich somit sehr schnell der Immunabwehr. Bei der HPV-Impfung wird nur die leere Hülle des Virus gespritzt und diese erzeugt eine viel stärkere Antikörperbildung durch das Immunsystem als die natürliche Infektion.

Homocystein macht die Blutgefäse krank

In den letzten Jahren wird vermehrt über Homocystein und das mit dieser Substanz verbundene Risiko für Herzkreislauferkrankungen geforscht. Wie sich erhöhte Homocystein – Blutwerte senken lassen ist bekannt: die Gabe bestimmter B-Vitamine schafft Abhilfe.

Homocystein entsteht natürlicherweise im menschlichen Stoffwechsel. Da es die Zellen angreift, muß es relativ schnell unschädlich gemacht werden. Diese Aufgabe erledigen im Körper drei Vitamine: Folsäure, Vitamin B 12 und Vitamin B 6. Sie sorgen dafür, daß Homocystein zu weniger giftigen Substanzen umgewandelt und ausgeschieden wird.

Erhöhte Homocysteinwerte werden heute als Risikofaktor für die Entstehung von Arteriosklerose und damit als Gefahr für das Herzkreislauf-System angesehen. Daher ist es besonders für Menschen mit Gefäßproblemen ratsam, gezielt mit Vitaminen gegen Homocystein vorzugehen.

Zu den Risikogruppen zählen Menschen mit hohem Blutdruck oder hohen Blutfettwerten genauso wie Diabetiker. Ältere Menschen nehmen oft nicht mehr genug Vitamin B 12 aus der Nahrung auf, dadurch steigen auch bei Ihnen die Homocysteinwerte an.

Die drei Vitamine kommen in Lebensmitteln vor, aber die ausreichende Zufuhr vor allem von Folsäure bereitet oft Probleme. Um das Homocystein in Schach zu halten, empfehlen Experten 400 Mikrogramm Folsäure täglich einzunehmen. Da Folsäure beim Kochen zum größten Teil zerstört wird, helfen warme Mahlzeiten nur in geringen Maße, diese Menge zu erreichen. Aber auch mit Rohkost lässt sich der Bedarf kaum decken. In pflanzlicher Nahrung liegt die Folsäure in einer speziellen chemischen Form vor, sodaß der Körper nur etwa die Hälfte der dort enthaltenen Folsäure überhaupt aufnehmen und verwerten kann.

Daher wären 700 gr frisches Obst und Gemüse pro Tag nötig um die geforderten 400 Mikrogramm zu erreichen. Durchschnittlich kommt jeder Europäer jedoch gerade Mal auf 220-250 gr täglich. Folsäurepräparate bieten sich deshalb als sinnvolle Alternative an. Die Aufnahme von Folsäure aus der Nahrung wird durch regelmäßige Ernährung mit Milchprodukten verbessert. Folsäure sollte Idealerweise in Kombination mit Vitamin B 6 und B 12 eingenommen werden. Alle drei Substanzen ergänzen sich in ihrer Wirkung und entfalten so den besten Effekt.

Cellulite

 Ohne Cellulite in den Sommer.

Die Cellulite und ihre Folge, die Orangenhaut, stellt heutzutage auch schon für junge Frauen ein großes Problem dar. Sechs von zehn Frauen leiden darunter und tun Vieles, um sie zu bekämpfen. 40 % der Frauen mit Cellulite sind jünger als 30 Jahre, eine von 10 Frauen ist gerade eben erst 15-16 Jahre alt.

Diätkuren, Gymnastik und sportliche Betätigung und die vielen teuren Cremen führen selten zu zufriedenstellenden Ergebnissen. Warum? Ganz einfach, weil sie nicht den Kern des Problems treffen.

Das Bindegewebe muß grundlegend in all seinen Schichten stimuliert und behandelt werden. Hier setzt die neuartige Technologie des Behandlungsgerätes von LPG-Systems an, das neue Anwendungsmöglichkeiten bei der gezielten Bindegewebsbehandlung erschließt.

Anti-Cellulite – und Schlankheitskur in einem.

Durch das Ansaugen einer Hautfalte und durch die Bewegung der Rollen und des Behandlungskopfes wird das darunterliegende Fett- und Bindegewebe massiert. Das Unterhautfettgewebe wird bereits nach den ersten Behandlungen geschmeidiger und lockerer. Die Druckentlastung bewirkt eine bessere Durchblutung mit einem gesteigerten An- und Abfluß von Nährstoffen, Flüssigkeit und Abbauprodukten. Dadurch wird auch eine bessere Fettverbrennung erreicht, was zu einer Neumodellierung der Körperkontur

führt. Das Gewebe wird sozusagen umstrukturiert, die elastischen und kollagenen Bindegewebsfasern nehmen zu und führen zu einer elastischen Verfestigung des Gewebes.

Eine dreidimensionale Gymnastik.

 Die beiden Massagerollen sind mit einem eigenen Miniaturmotor ausgestattet, der ein bislang nicht erreichtes Maß an Einzelbewegung in Geschwindigkeit und Drehrichtung erreicht. Durch die brilliante Technik des Behandlungskopfes kann in den 35 Minuten Behandlungsdauer eine konstante und gleichmäßige Wirkung erzielt werden, wie sie durch die Massage mit der menschlichen Hand nicht möglich wäre. Die Problemzonen, die zu Cellulite oder lokaler Fettansammlung neigen, wie Gesäß, Oberschenkel, Bauch, Taille usw. werden jeweils nach den individuellen Bedürfnissen der Patienten behandelt.

Aber nicht nur Cellulite, sondern auch müde und schmerzende Beine, Venenstauungen und Wassereinlagerungen in den Beinen können wirksam behandelt werden. Die angenehme Behandlung hat gleichzeitig eine beruhigende und entspannende Wirkung.

Sichtbare Resultate.

 Selbstverständlich ist es von Vorteil, wenn die mechanische Behandlung durch aktive, körperliche Betätigung (Sport), eine Ernährungsberatung mit diätetischen Maßnahmen und mit einer homeopathischen und pflanzlichen Medikation unterstützt wird. Hilfreich ist auch die lokale Behandlung mit hormonhaltigen Cremen. Die Hormone müssen nur in richtiger Art und Weise „verpackt“ werden, damit sie auch bis ins Unterhautfettgewebe vordringen können. Hier entfalten sie dann ihre lokale Wirkung.

Die Massage wird in einem speziellen Behandlungsanzug durchgeführt, der wie eine zweite Haut anliegt und sowohl Intimität als auch Hygiene garantiert.

Das endgültige Ergebnis wird nach zirka 15-20 Behandlungen erzielt, die zunächst zweimal, dann einmal wöchentlich für jeweils 35 Minuten durchgeführt werden. Das erreichte Resultat wird dann durch eine Behandlung alle 1-2 Monate aufrechterhalten.

Mit dieser innovativen Technologie ist nunmehr eine wirksame Behandlung bei Cellulite und lokalen Fettgewebsansammlungen möglich geworden.

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