Der Ring: Verhütung sicher wie die Pille




 Die Innovation in der hormonellen Empfängnisverhütung. Minipille, Mikropille, Hormonstäbchen, Dreimonatsspritze, Hormonspirale und Vaginalring.

Die Auswahl an neuen und innovativen Methoden zur Empfängnisverhütung ist verwirrend. Immer geringere Dosierungen, immer einfachere Anwendung, immer weniger Nebenwirkungen bei nahezu 100%iger Sicherheit.

Die neue hormonelle Verhütungsmethode mit demVaginalring ist sicher wie die Pille, von niedrigster Dosierung und garantiert eine gute Zykluskontrolle bei minimalen Nebenwirkungen und fehlendem Einfluss auf das Körpergewicht. Dies bestätigen die Ergebnisse der klinischen Versuche bei über 3.000 Frauen weltweit.

Der Vaginalring ist ein biegsamer und durchsichtiger Ring von 54 mm Durchmesser und 4 mm Dicke bestehend aus Evatane (Ethylen-Vinyl-Acetat, EVA) einem Material, das seit Jahren in der Medizin eingesetzt wird. Es hat keine allergisierende Wirkung und hat nichts mit Silikon zu tun.

Der Ring wird einmal im Monat von der Frau selbst in die Scheide eingeführt, dort drei Wochen belassen und wieder selbst entfernt. Nach einem ringfreien Intervall von einer Woche wird ein neuer Scheidenring eingeführt. Der Ring setzt über einen Zeitraum von drei Wochen fortlaufend und gleichmäßig die beiden Hormone Östrogen und Gestagen frei.

Das Neue an dieser Methode ist die Aufnahme der Hormone durch die Schleimhaut der Scheide. Dadurch entsteht ein niedriger, aber kontinuierlicher Blutspiegel, der – wie bei der Pille – den Eisprung verhindert. Durch die lokale Aufnahme kann die Dosierung der Hormone gering gehalten werden, während bei der Pille die Aufnahme über den Magen-Darm-Trakt und der erste Hormonabbau durch die Leber eine höhere Hormondosierung erfordert (so genannter „First-pass-Effekt“).

Durch die niedrigere Hormonmenge werden die typisch dosisabhängigen Nebenwirkungen der Hormone verhindert, was zu einer besseren Verträglichkeit führt:

–  fehlender Einfluss auf das  Körpergewicht,

–  geringere Nebenwirkungen

–  ausgezeichnete Zykluskontrolle (keine Zwischenblutungen).

Die Sicherheit ist mit der Pille vergleichbar.

Der Vaginalring wird von der Frau selbst einfach eingesetzt und nach drei Wochen wieder entfernt. Er muss dabei keine spezielle Lage einnehmen, um wirksam zu sein, wichtig ist nur, dass er – wie ein Tampon – zur Gänze in die Scheide eingeführt wird. Der Ring passt sich durch seine Biegsamkeit und den „Memory“-Effekt der anatomischen Beschaffenheit der Scheide optimal an. Durch seine Lage in den oberen zwei Dritteln der Scheide wird er in den meisten Fällen weder von der Frau noch vom Partner verspürt.

Der Frauenarzt wird die Patientin im Beratungsgespräch in der Einlage und der Entfernung unterweisen.

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